Zum Glück …

Das alltägliche Autofahrerglück. cc-by-sa-4.0, adfc-tk.de

Zum Glück gibt es in Berlin diese tollen Kurzzeitparkzonen namens Fahrradstreifen.

Da stört es bestimmt niemanden, wenn der Autofahrer nur kurz etwas erledigt. Bestimmt nicht …

… auf meinem täglichen Weg zur Arbeit begegnet mir diese Sorte Autofahrer mindestens einmal alle 10 Minuten. Da ich als Radfahrer ja auch verschiedene Besorgungen habe, wäre es naheliegend, das ich mein Fahrrad mitten auf den Autostreifen stelle. Vermutlich haben diese Autofahrer dann sehr viel Verständnis, denn ich bin ja „nur mal kurz was erledigen“.

Leider ist die alltägliche Erfahrung eine andere: egal, wie man die Autofahrenden anspricht (freundlich-defensiv, selbstbewußt-offensiv, kumpelhaft-duzend, distanziert-höflich, usw.), es gibt immer 3 typische Reaktionen:

– Ignoranz. Um dieser Nachdruck zu verleihen, wird ein vielbeschäftigte, schweigender Eindruck gemacht.

– Aggression. Um diese zu zeigen, wird man mit dem Auto bedroht (dichtes auffahren, lautes hupen, Verfolgung mit dem Auto).

– Lächerlich machen. Die Palette reicht vom verharmlosen „ist doch nicht schlimm, das stört doch niemanden ausser dir“ bis hin zur Erniedrigung „Bist du der Ordnungszwerg?“

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