• MyCyclingCity – Strampeln – Wetteifern – Spielen

    MyCyclingCity – Strampeln – Wetteifern – Spielen

    MyCyclingCity (MCC) möchte Kindern, Jugendlichen und allen interessierten Menschen den Spaß am Radfahren vermitteln. Gleichzeitig sollen Bewegungsfreudigkeit und Gesundheit gefördert und umweltfreundliche Mobilität spielerisch erlebbar gemacht werden. Dabei werden Fahrrad-Kilometer unabhängig von Wind und Wetter gesammelt. Gefahren wird auf Fahrrad-Rollentrainern, ähnlich wie beim Spinning.

  • Das freie Soundbike „Südostwind“

    Das freie Soundbike „Südostwind“

    Im Jahr 2022 bekamen wir ein altes „Trimobil“ aus einem Nachlass in die Hände. Daraus entstand in unserer Gruppe die Idee ein Soundbike zu bauen.

  • Berlin zählt Mobilität – Unsere Fenster zählen den Verkehr

    Berlin zählt Mobilität – Unsere Fenster zählen den Verkehr

      Wir möchten etwas tun, um unsere Wohngebiete lebenswerter zu gestalten. Verkehrszählungen durch Bürgerinnen und Bürger sind aus unserer Sicht eine Möglichkeit, um nachhaltige Lösungen auf der Basis realer Mobilitätsdaten von der Politik einzufordern und die Umsetzung der von der Verwaltung implementierten Lösungen zu kontrollieren. Wer einen Zähler ausleihen möchte, kann sich hier direkt anmelden.

Rückblick: Treffen am 11.7.23

Am 11. Juli 23 haben wir uns wieder auf dem Innenhof des Rathaus Johannisthal getroffen. Hier die wichtigsten Stichworte von unserem Treffen:

  • Und wieder ist viel passiert – und viel in Planung … die aktuelle Senatspolitik sorgt für Sparmaßnahmen bei vielen Schutzbedürftigen (Kultur, Sozial, Bildung, Verkehr) und sorgt auch bei den Radfahrenden für viel Empörung
    • Auch der Alltag wird für uns Radfahrende immer rauer: es ist bei großen Fahrraddemos mittlerweile selbstverständlich geworden, das Autofahrer ihr Auto als Waffe einsetzen und (immer häufiger) in den Demozug reinfahren. Ebenso selbstverständlich ist es geworden, das diese lebensgefährlichen Aktionen (durch die Polizei) nicht geahndet werden.
  • Das Sommerfest des ADFC am 23.6. hat unseren Leuten Spaß gemacht.
  • Im Bezirksrat und der AG Bezirkspolitik gibt es immer mehr Bemühungen des Lückenschlußes bei Tempo-30-Zonen in Berlin – https://berlin.adfc.de/artikel/adfc-radforum-19-07-2023-tempo-30
  • Der fahrradfreundliche Ausbau der Köpenicker Landstrasse wurde bei der letzten Mobilität-AG thematisiert. Dazu gab es umfangreiche Konzeptarbeiten durch das Bezirksamt TK.
    • Unser Eindruck: es ist sehr kompliziert, da ein wesentlicher Teil der öffentliche Fläche durch dauerparkende Autos blockiert wird. Dadurch fehlt der Platz um für Radfahrende einen angemessenen Schutzbereich zu bauen. Das Bezirksamt bemüht sich um einen Kompromiss (Anordnung der Parkspuren auf dem Mittelstreifen ändern) – aber selbst dieser Kompromiss steht durch die aktuelle Senatspolitik „in den Sternen“.
  • Im Kiezbeirat (und der anschliessenden Sitzung der dortigen Verkehrs-AG) wurde ausführlich die Machbarkeit einer Fahrradstraße in Adlershof diskutiert.
    • Unser Eindruck: die Einrichtung einer Fahrradstraße ist eine tolle Sache – und das Problem mit dem dortigen Busverkehr läßt sich lösen (in Fahrradstrassen darf es keinen motorisierten Durchgangsverkehr geben). Auch die vielen Ideen am Rande (beispielsweise die deutliche Ausweitung von Jelbi-Stationen) sind klasse. Es bleiben zwei Kernprobleme. Zu einen: die Lieferzonen für die Dörpfeldstrasse sollen in die Querstraßen gelegt werden. Damit wird der Lieferverkehr auch die Radickestraße nutzen – das erhöht wesentlich das Gefahrenpotential für alle schutzbedürftigen Verkehrsteilnehmer (Fuß und Rad). Zum anderen: das erklärte Ziel dieser Fahrradstraße ist es, den Fahrraddurchgangsverkehr in der Dörpfeldtrasse zu entlasten. Dafür sind aber einige ingenieurtechnische Leistungen notwendig (Bahndammunterquerung, Ampeln, ..) und das ist ausserhalb des Interesses des jetzigen Senats.
  • Die Kiezblock-Initative in der Puderstraße hat sich vorgestellt: https://www.kiezblocks.de/puderkiez/
  • Bei der Vorplatzgestaltung des Bahnhof Schöneweide ist nach wie vor die lebensgefährliche Variante im Rennen, die eine Führung der Radfahrenden zwischen fahrenden und stehenden Autos inmitten einer Mehrfachkreuzung und der Zuführung zum künftigen Fahrradparkhaus vorsieht. Es ist schon erstaunlich wie lebensfremd manche Planungen sind.
  • In Schöneweide gibt es einen neuen Akteur zur Gestaltung des Behrens-Ufer: https://be-u.berlin … dieser will u.a. das Jahrzehnte alte Projekt der Wilhelminenhofbrücke wiederbeleben – mit Mitteln von Privatinvestoren.
    • Auf der Konzeptseite sind schöne Bilder von lebenswerten Quartieren – ohne Autoabgase und Strassenlärm dargestellt. Es wird die Nachhaltigkeit und Lebensqualität betont.
    • Gleichzeitig sieht – auf dem Konzeptbild – die Wilhelminenhofbrücke wie ein Dinosaurier aus der Verkehrsplanung der 50er Jahre aus: es gibt nur zwei Autospuren. Eine Umsetzung wäre kontraproduktiv für die Entwicklung eines menschenfreundlichen Stadtquartiers, denn es gilt der bekannte Grundsatz: wer Autostraßen baut, wird Autoverkehr bekommen.
  • Die Grünen haben für den 17.9. ihre nächste Fahrraddemo angekündigt. Unsere Gruppe hat sich einstimmig für eine Unterstützung entschieden. Wir können fahrradfreundliche Politik nicht ohne fahrradfreundliche Parteien machen.
  • Ein wesentlicher Teil unseres Treffens nahm die Vorbereitung der Veranstaltung „mobil TK“ ein: https://adfc-tk.de/2023/05/mobiltk/ … wir sind auf einem guten Weg.
  • Das nächste Mal treffen wir uns wieder an der selben Stelle am 8.8..

Unsere offenen Treffen folgen immer diesem Schema:

  • Speakers Corner: jeder hat 1 Minute Zeit, sein Anliegen vorzutragen
  • kurze Berichte und Aktuelles
  • Entscheidungen
  • Wenz: für spontane Themen „wenn Zeit ist“

… dadurch hat jedeR eine angemessene Möglichkeit sein Anliegen in der Gruppe zu präsentieren. Durch die hohe Dynamik bei fahrradrelevanten Themen kommen häufig noch in den letzten Stunden neue Themen dazu. Trotz der Zeitbeschränkung auf 2 Stunden versuchen wir, kein Thema unter den Tisch fallen zu lassen.


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