Projekte und Arbeitsgruppen
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Tempo-30-Zonen für sichere Schulwege
Laut Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) müssen andere Verkehrsteilnehmende auf Kinder besondere Rücksicht nehmen. Das gilt auch für Kinder, die mit dem Rad unterwegs sind. Trotzdem müssen Kinder lernen, im Straßenverkehr gut zurechtzukommen. Unterstützt durch Eltern und Lehrer können sie die Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernen, um sich selbstbewusst, eigenständig und sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Ehrenamtliche Initiativen wie…
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MyCyclingCity – Strampeln – Wetteifern – Spielen
Worum geht´s bei MCC? MyCyclingCity (MCC) möchte Kindern, Jugendlichen und allen interessierten Menschen den Spaß am Radfahren vermitteln. Gleichzeitig sollen Bewegungsfreudigkeit und Gesundheit gefördert und umweltfreundliche Mobilität spielerisch erlebbar gemacht werden. Dabei werden Fahrrad-Kilometer unabhängig von Wind und Wetter gesammelt. Gefahren wird Indoor auf Fahrrad-Rollentrainern.
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Das freie Soundbike „Südostwind“
Im Jahr 2022 bekamen wir ein altes „Trimobil“ aus einem Nachlass in die Hände. Daraus entstand in unserer Gruppe die Idee ein Soundbike zu bauen.
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Berlin zählt Mobilität – Unsere Fenster zählen den Verkehr
Wir möchten etwas tun, um unsere Wohngebiete lebenswerter zu gestalten. Verkehrszählungen durch Bürgerinnen und Bürger sind aus unserer Sicht eine Möglichkeit, um nachhaltige Lösungen auf der Basis realer Mobilitätsdaten von der Politik einzufordern und die Umsetzung der von der Verwaltung implementierten Lösungen zu kontrollieren. Wer einen Zähler ausleihen möchte, kann sich hier direkt anmelden.
Barrierefreiheit im Radverkehr? Das Drängelgitter und seine Alternativen.
Kommentare
5 Kommentare zu „Barrierefreiheit im Radverkehr? Das Drängelgitter und seine Alternativen.“
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An Radwegen notwendige Umlaufsperren können auch durch schräg zur Fahrbahn angeordnete Gitter nutzerfreundlich und einigermaßen verkehrssicher gestaltet werden.
Eine solche Lösung wird in den diesbezüglichen ADAC-Empfehlungen dargestellt. Realisiert wurde ein solche Variante z. B. an der Auffahrt des Berliner Mauerweges zu dem die Autobahnbrücke der A113 begleitenden Radweg am Ernst-Ruska-Ufer/ Hermann-Dorner-Allee. Mutige „Aktivisten“ hatten dort zuvor die ursprünglich überlappt und mit offensichtlich zu geringem Abstand rechtwinklig zum Radweg – den Radverkehr behindernd, wie auch gefährdend – angeordneten Gitter in rechtlich wohl fragwürdiger „Selbsthilfe“ demontiert.-
Ja, danke für deinen Hinweis! Diese Variante wird auch im Positionspapier des ADFC erwähnt. Wenn, dann sollten auch hier 1,5 m Durchfahrtsbreite gewährleistet sein.
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Ist es möglich, dazu Beispielfotos zu bekommen? Bisher kenne auch ich nur die Empfehlung, die beim ADFC-Bundesverband noch veröffentlicht ist, aus 2015.
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Zu was genau? Zu den Schräggittern hat bspw. Wikipedia ein älteres Positivbeispiel aus Berlin:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Umlaufsperre_schr%C3%A4g_Berlin_Gropiusstadt.jpg
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In einer verkehrsrechtlichen Anordnung aus dem Jahre 1988 steht für „eine versetzte, umlegbare Absperrschranke“: VZ 507. In den aktuellen Übersichten über Verkehrszeichen heutzutage gibt es die Nr. 507 für Verkehrszeichen längst nicht mehr. Schon der Nationale Radverkehrsplan 2012 enthielt eine deutliche Aussage zum Abbau von Umlaufsperren. In der aktuellen StVO kommt der Begriff „Umlaufsperre“ ebenfalls nicht vor. Lediglich die ERA 2010, die keine Rechtsvorschrift darstellt, gibt es die Ziffer 11.1.10 zu Sperrpfosten, Umlaufsperren und ähnliche Einbauten. In einigen Radstrategien der Bundesländer wird ebenfalls der Abbau von Umlaufsperren gefordert. Sie sind schlicht nicht mehr zeitgemäß und es gibt andere und zugleich verkehrssichere Lösungen.


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